Lothar Scharf in der Presse

Prächtige Dialoge und geistreiche Einfälle
„Lothar Scharf and friends“ im Staatstheater

(hdv). Frühaufsteher und Jazzmusiker, die ansonsten wenig gemeinsam haben, treffen sich in der Sommersaison am Sonntagmorgen regelmäßig zum Brunch im Freien, zu Matinees, Frühschoppen, Picknicks und ähnlichen Veran staltungen. Einige existieren schon seit Jahren, sind Institution geworden, wie die Musikfrühschoppen der Aktion Theaterfoyer. So trafen sich zu ungewohnter Zeit einige Gleichgesinnte im Foyer des Staatstheaters zu einer gemeinsamen Session.

Zusammengestellt von Lothar Scharf, dem Darmstädter Schlagzeug-Urgestein, hatte sich das Quartett diesmal dem Mainstream-Swing im Stile von Benny Goodman verschrieben. Hieran erinnerten Themen wie „Deep Purple“ oder „Lady be good“, die der Klarinettist Norbert Hanf mit lässiger Leichtigkeit vorstellte, um sie alsbald mustergültig zu variieren. Engagiert begleitet von dem Mainzer Pianisten Thomas Humm, gelangen ihm als Solist virtuose Improvisationen, die das Potenzial der Klarinette eindrucksvoll demonstrierten. Götz Ommert lieferte am Kontrabass den inspirierenden Puls, während Lothar Scharf mit geistreichen Einfällen die kreative Spannung aufrechterhielt. Bei „Avalon“ durfte er zur Freude des Publikums einmal mehr seine Handfertigkeit beweisen.

Auszug aus einem Artikel des “Darmstädter Echo” vom 29.5.2001

 

Lothar Scharf