Tierwelt

Die Vertreter der K.er Tierwelt gehören vier großen Tierprovinzen an, die sich in K. berühren. Es sind vertreten: Gattungen des Sudans, des Kongobeckens, Niederguineas und Oberguineas. Außer nach diesen zoogeographischen Verbreitungsgesetzen richtet sich das Vorkommen der Tierwelt streng nach den Pflanzenformationen.

Das Waldland beherbergt einige Tierformen, die sonst schon fast ausgerottet sind und die in den Schlupfwinkeln des Waldes sich noch erhalten konnten. Charakteristisch für das Waldland sind besonders die Menschenaffen, Schimpanse und Gorilla, dann einige Halbaffen, ein Schuppentier, der Potanogale velox, ein Insektenfresser; ferner kommen folgende bekannte Arten vor: der rote Büffel, der Buschbock, das Pinselohrschwein, das Flußpferd, der Elefant, letztere aber auch ebenso häufig in der Savannenregion, der Leopard, mehrere Stummelaffen und eine ganze Anzahl anderer Affen.

An Vögeln ist das Waldland arm, wenigstens fallen sie dem Auge des Reisenden wenig auf. Hier ist die Heimat des Graupapageis. Die Savannenregion ist durch das massenhafte Auftreten der Wiederkäuer charakterisiert, besonders einer Menge von Antilopen- und Gazellenarten. Der rote Büffel des Waldlandes wird durch den großen, schwarzen Büffel ersetzt. An Raubtieren, die diesen Tierarten folgen, treten zum Leoparden noch Löwe, Hyäne, Schakal und wilder Hund. Zum Elefanten kommt das Nashorn. Bei den Affen treten die Paviane hervor. Dann Zebra, das Erdferkel und eine große Anzahl von wühlenden Tieren, besonders Nagetiere. An Vögeln treten auf: die Strauße und eine große Anzahl von Hühnervögeln, Trappen und im Norden eine Unmenge von Wassergeflügel. Ebenfalls im Norden treten dann Giraffe und Zebra als Charaktertiere hervor. S. a. Tierwelt der Schutzgebiete, Zoologie und Tafel 79/80.

 

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